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<pre>Nach der Länderspielpause beginnen für Mainz und Augsburg die Wochen der Wahrheit. Beide legten vor der Winterpause einen tollen Endspurt hin, der auch diesmal wieder gelingen soll. Damals begann dieser mit einem fulminanten 3:3.  <p> Ein richtiger Befreiungsschlag scheint uns angesichts der derzeitigen sportlichen wie auch mentalen Verfassung gegen unangenehme Mainzer dann aber zu viel des Guten.  <p>  Da die Stärken der Berliner jedoch vor allem in der Heimat liegen, gehen wir dennoch von einem Fehlstart in Leverkusen aus. Die sich ankündigende Niederlage heizt die Befürchtungen weiter an, dass der Alten Dame der Jahreswechsel auch dieses Mal nicht gut bekommt. <p> Die winterliche Transferperiode bot den Gladbachern allerdings die Gelegenheit, den eigenen Kader zumindest an einigen neuralgischen Punkten breiter aufzustellen — so wurde etwa von den nunmehr gastierenden Dortmundern der junge Jonas Hofmann losgeeist. <p>  Dass selbst ein Punktgewinn gegen einen offensichtlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte befindlichen BVB keiner Selbstverständlichkeit entspricht, ließ zuvor eine 16-jährige Durststrecke wissen, in deren Verlauf es in Dortmund nie etwas zu holen gab.  </pre>


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<pre>Die sich überschlagenden Ereignisse im Rhein-Derby ließen einmal mehr erahnen, warum in Schieflage geratene Vereine so gerne ihren Trainer tauschen: Der daraus resultierende frische Wind setzt tatsächlich oftmals ungeahnte Kräfte frei.  <p> So gab sich das Team beim jüngsten Heimspiel gegen das abgeschlagene Darmstadt schon wieder mit bisweilen etwas lustloser Pflichterfüllung zufrieden: Bei aller zum Vortrag gebrachten Dominanz bekam der magere 1:0-Erfolg doch beileibe kein Feuerwerk zu sehen.  <p>  Bei ihren letzten sechs Auftritten sammelten die Werks-Kicker gerade einmal maue fünf Pünktchen ein — und zu allem Überfluss kam der einzige in diesem Zeitraum herausgeschossene Dreier beim 1:0 auf Schalke auch noch mehr als schmeichelhaft zu Stande. <p> Der Japaner hat in bereits fünf Fällen den ersten Treffer der Partie erzielt. Nur Bayerns Lewandowski und Kölns Modeste können Okugawa in dieser Kategorie mit jeweils sieben “Eröffnungstorenâ€ überbieten. <p>  In den letzten 13 Pflichtspielen hat die Werkself lediglich einen kümmerlichen Erfolg verbucht — und selbst für diesen seltenen Lichtblick musste sich die Truppe von Tayfun Korkut eigens zum abgeschlagenen Schlusslicht nach Darmstadt bemühen.  </pre> 


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<pre> Hatte die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl das äußerst anspruchsvolle Pensum zunächst ohne nennenswertes Wimpernzuckern weggesteckt, gingen einem Großteil der Spieler kurz vor dem Erreichen der winterlichen Zielflagge dann doch die Kräfte aus.  <p> Den Leipzigern, die aktuell in bester Verfassung und voller Selbstvertrauen aufgrund der anhaltenden Erfolgsserie sind, ist zuzutrauen, auch verunsicherte Schalker zu besiegen.  <p>  Um diese zu erfüllen und nicht erst einmal in den Niederungen der Tabelle festzuhängen, braucht der Vize-Meister am Sonntagabend etwas Zählbares — am besten natürlich in Form von drei Punkten. <p>  Bei dem Versuch der Wiedergutmachung könnte sich jedoch das Problem ergeben, dass der Respekt der Konkurrenz fortan nicht mehr der Allergrößte ist: Hatte die Ankunft des BVB noch vor kurzem ein heftiges Zittern bei den Gegnern ausgelöst, kann Mainz dem anstehenden Duell nun zumindest mit verhaltener Zuversicht entgegensehen. <p>  Nach neun Spieltagen belegt die Werkself Platz vier, allerdings nur knapp vor Union Berlin, das es am Samstag mit den Bayern zu tun bekommt.  </pre>


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<pre> Mit den bisherigen Leistungen wurde nicht nur der maue Auftakt der Vorsaison nochmals unterboten; auch die ursprünglich als legitime Angriffsziele ausgemachten „Opfer“ haben sich schon früh nahezu uneinholbar weit entfernt.  <p> Weil die Mainzer als gebranntes Kind allen Grund haben, den unmittelbaren Sprung in die europäische Gruppenphase anzuvisieren, setzen die Wettfreunde am 3Spieltag einen hochkonzentrierten Auftritt der Hausherren voraus, der dann fast automatisch auch zum gewünschten Ergebnis führen muss.   <p> Mit 18 Toren in der Ferne stellt die Mannschaft von Julian Nagelsmann zudem die gefährlichste Gast-Offensive der Bundesliga. <p>  Da selbst dieses letzte klitzekleine Lebenszeichen bereits im Oktober abgesendet wurde, haben sich die Mainzer längst zu einem allerorten gern gesehenen Gast entwickelt: Nichts scheint derzeit einfacher zu sein, als dem FSV vor heimischer Kulisse den vollen Dreier abzunehmen.  <p> Gegen den dankbaren Punktlieferanten wurde der sich zunehmend beschleunigende Fahrstuhl gen Süden wohl noch gerade rechtzeitig verlassen.  </pre>


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<pre> Die Wettanbieter trauen den Bremern in Mainz jedoch keinen Sieg zum Saisonausklang zu. für die Online-Bookies gehen die Nullfünfer als Favorit in dieses finale Kräftemessen.  <p> „Die waren effektiv, das fehlt uns auch ein bisschen“. Ansonsten „war das ganze Spiel stark“.  <p>  Dabei liegt es natürlich nahe, die zum Hängen neigenden Schultern auf das mangelnde Selbstbewusstsein zurückzuführen: Bislang fehlt dem VfB offensichtlich der Glaube daran, in der Bundesliga auch abseits der heimischen vier Wände zum Mithalten in der Lage zu sein. <p>  Video: Die Mainzer konnten beim 3:1 in Stuttgart endlich wieder über einen Sieg jubeln. Coach Martin Schmidt analysiert die Partie und freut sich schon auf das „Finale“ gegen die Hertha. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Überdies wurde der Spielfluss allerdings auch im Mittelfeld immer wieder von technischen Fehlern, der mangelhaften Abstimmung oder einer frappierenden Planlosigkeit gestört. Folglich spricht es nicht für den VfL Wolfsburg, dass die Eintracht dennoch zu etlichen nennenswerten Chancen kam.  </pre>


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